Tag des Elektrizitäts
Elektrizität umgibt uns überall. Sie beleuchtet Häuser, erwärmt Speisen im Mikrowellenherd, lädt das Telefon auf, startet Fabrikmaschinen. Ohne sie würde unser Leben stillstehen. Es ist erstaunlich, dass die Menschen noch vor 150 Jahren ohne Leuchten, Kühlschränke und Internet lebten. Der Tag des Elektrizitäts ist ein nicht offizieller Feiertag, der am 13. Juni (dem Geburtstag von Benjamin Franklin, der die elektrische Natur des Blitzes bewies) oder am 4. Juli (Tag der ersten öffentlichen Nutzung von Elektrizität in den USA) gefeiert wird. In Russland wird er bescheiden gefeiert, aber der Grund ist da: eine Hommage an die Wissenschaftler, Ingenieure und Energietechniker, die uns diesen unsichtbaren Genie aus der Steckdose bringen. Lassen Sie uns herausfinden, wie die Menschheit die Blitze zähmen konnte. Vom Bernstein zur Leydenbank
Die ersten Beobachtungen elektrischer Phänomene gehen auf das antike Griechenland zurück. Phales von Milet bemerkte im 6. Jahrhundert v. Chr., dass polierter Bernstein leichte Gegenstände anzieht (statische Elektrizität). Das Wort «Elektron» leitet sich vom griechischen «Bernstein» ab. Im 17. Jahrhundert führte William Gilbert den Begriff «electricus» ein. Im 18. Jahrhundert erfand Pieter van Musschenbroek die Leydenbank — den ersten Kondensator, der Ladung speichern kann. Benjamin Franklin startete 1752 einen Luftballon in einen Sturm, bewies, dass Blitz ein Elektrizität ist. Er schlug auch vor, Blitzableiter zu verwenden. 1800 erfand Alessandro Volta den ersten galvanischen Element (Volta-Säule), der einen konstanten Strom lieferte. Die Ära des Elektrizitäts begann. Große Erfinder: Faraday, Edison, Tesla
Michael Faraday erfand 1821 den Elektromotor und 1831 den Elektrogenerator, der mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Das war ein Durchbruch. Thomas Edison erfand 1879 eine Glühbirne mit Kohlenfaden und baute dann die erste Elektrizitätsstation in New York (1882) auf. Er förderte den Gle ...
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