Tee in der Kultur verschiedener Länder und Völker: ein universelles Sprachrohr, das alle trinken Auf der ganzen Welt, von den lauten Märkten von Istanbul bis zu den ruhigen Teehäusern von Kyoto, gibt es einen Nektar, der die Menschheit verbindet. Er wärmt, beruhigt, erfrischt und schafft einen Grund zum Gespräch. Das ist Tee. Seine Geschichte umfasst Jahrtausende, und sein Territorium erstreckt sich über alle Kontinente. Für einige Kulturen ist Tee ein Ritual, für andere eine Alltagserscheinung, für einige andere eine Philosophie. Aber überall bleibt er ein Symbol der Gastfreundschaft, des Gemütlichkeit und menschlicher Wärme. Wie trinken verschiedene Völker Tee, was legen sie in diesen Prozess hinein und warum wurde dieser Getränk zu einem universellen Sprachrohr, das jedem verständlich ist? China: die Geburt der Teephilosophie China ist die Heimat des Tees. Hier, nach Legende, entdeckte der Kaiser Shennong im Jahr 2737 v. Chr. zufällig seinen Geschmack, als Blätter in kochendes Wasser fielen. Seitdem ist Tee in China nicht nur ein Getränk, sondern ein Teil der nationalen Identität. Hier gibt es viele Arten von Tee: grün, oolong, rot, Pu'er, weiß — jeder mit seinem eigenen Charakter und seiner eigenen Aufbrühmethode. Aber das Hauptthema der chinesischen Teekultur ist nicht der Tee selbst, sondern der Prozess. «Gongfu-cha» — das Kunst der Teezubereitung — ist eine Meditation, bei der jedes Bewegung, die Temperatur des Wassers und die Form des Glases wichtig sind. Die Chinesen eilen sich beim Tee trinken nicht. Sie genießen den Duft, die Farbe, den Geschmack, und der Prozess wird zu einem Grund zum Nachdenken und Reden. Tee in China ist eine Lebensphilosophie, bei der Einfachheit die höchste Weisheit ist. Japan: der Tee-Weg als Weg zu sich selbst Die japanische Teezeremonie, «тя но ю», ist eine Welt für sich. Sie geht ihren Ursprung in Buddhismus und Shintoismus zurück und hat das Ziel, nicht nur Tee zu trinken, sondern innere Harmonie zu erreichen. Die Zeremo ...
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