«Volkswagen» bedeutet «Volksauto». Dieses Markenname hat den Krieg, den Ölkrise, «Dieselgate» überstanden und steht jetzt am Beginn des größten Übergangs — von der Verbrennungsmotor zu Elektro und autonomes Fahren. Wie wird Volkswagen in den nächsten 10-20 Jahren aussehen? Kann er seinen «Volks»-Status behalten oder wird er zu einem Nischenhersteller für Reiche? Wir analysieren Strategien, Technologien und Prognosen. Kompletter Übergang zur Elektromobilität Bis 2030 plant Volkswagen, dass 80% der Verkäufe in Europa Elektroautos sein werden. Das ID-Familie (ID.3, ID.4, ID. Buzz) hat sich bereits erweitert. Bis 2026 wird der ID.2 erscheinen — ein kostengünstiges Elektroauto mit einem Preis von etwa 25.000 Euro. Dies ist ein Versuch, den Titel «Volksauto» zurückzugewinnen. Im Gegensatz zum teuren ID.3 wird das neue Modell eine einfachere Ausstattung erhalten, aber eine moderne Batterie. Bis 2035 wird VW den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Europa vollständig einstellen (wahrscheinlich mit Ausnahme von Nutzfahrzeugen). In China und den USA wird der Übergang fließender sein. Akkumulatoren der neuen Generation Volkswagen investiert Milliarden in Festkörperakkumulatoren (solid-state). Das Joint Venture mit QuantumScape verspricht Akkumulatoren, die in 12 Minuten bis zu 80% aufgeladen werden und bei einem Stoß nicht explodieren. Die ersten Serienfestkörperakkumulatoren werden 2027-2028 erscheinen. Bis 2030 wird die Energiedichte verdoppelt und der Preis um 50% gesenkt. Dies wird Elektroautos billiger als Benzinautos machen. Ein Fahrvermögen von 700-800 km wird zur Norm. Volkswagen baut auch sechs «Gigafabriken» in Europa, um von China unabhängig zu bleiben. Autonomes Fahren: von der Unterstützung zur vollen Freiheit Bis 2026 wird Volkswagen das System des autonomen Fahrens des dritten Levels (bedingte) in ID. Buzz für kommerzielle Transporte einführen. Der Fahrer kann Kino schauen, muss aber auf Anfrage das Steuer übernehmen. Bis 2030 wird der vierte ...
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