Stellen Sie sich vor: Sie steigen in ein Auto, fahren in einen normalen Aufzug, fahren 30 Meter unter die Erde und fliegen mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h, während oben in den Staus Tausende von Autos stehen. Das ist keine Science-Fiction, sondern Realität des nächsten Jahrzehnts. Unterirdischer Verkehr ist nicht nur U-Bahn. Im Jahr 2026 baut die Menschheit aktiv Tunnel für Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und sogar Fußgänger. Die Staus in den Metropolen zwingen dazu, nach unten zu suchen. Wir erzählen, wie unterirdische Logistik unsere Städte verändern wird. Von der U-Bahn zu multimodalen Tunneln Die U-Bahn ist die Klassik. Aber sie löst nur das Problem des Personenverkehrs. Frachten, private Autos, Essenslieferungen — all das steht immer noch auf der Oberfläche. Der erste Schritt in die Zukunft ist die Schaffung von «intelligenten» Tunneln, in denen zu verschiedenen Zeiten des Tages verschiedene Verkehrsmittel fahren. Zum Beispiel morgens Pkw, tagsüber Lastkraftwagen, nachts autonomes Taxi. Alles wird von künstlicher Intelligenz gesteuert. In London gibt es bereits eine experimentelle Strecke unter der Themse für Lastkraftwagen-Drohnen auf Rädern. The Boring Company: Loop und die radikale Kostenreduktion Das Unternehmen von Elon Musk schlägt vor, Tunnel mit kleinem Durchmesser (3,6 Meter) statt breiteren Metrotunneln (6 Meter) zu bauen. Das senkt die Kosten erheblich. In Las Vegas arbeitet Loop — ein Netzwerk von Tunneln, in dem Elektroautos Tesla Passagiere mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h befördern. Bislang mit Fahrer, aber in den Plänen — Autopilot. Musk entwickelt auch ein System aus Ziegeln aus dem ausgehobenen Gestein (verkauft sie billig, um das Bohren zu refinanzieren). Im Jahr 2026 wird Loop in Miami, Los Angeles und Austin gebaut. In Russland gibt es keine ähnlichen Projekte, aber die moskauischen Behörden schauen sich an. Hyperloop: die zukünftigen Vakuumzüge Wenn Loop einfach Autos in Tunneln sind, dann ist Hyperloop Kapseln, die fast o ...
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