Windenergie: Wie die Flügel die Erde retten Windräder sind nicht nur romantische Mühlen. Heute sind sie hochtechnologische Generatoren. Flügel bis zu 100 Metern Länge, Masthöhe bis zu 150 Metern. Eine Turbine mit einer Leistung von 2 MW kann Strom für 1500 Häuser liefern. Im Jahr 2025 hat die weltweite Windenergie 6% des gesamten Stroms erzeugt (in Dänemark 50%, in Deutschland 25%). Der Wind emittiert kein CO2, erfordert kein Wasser und produces keine radioaktiven Abfälle. Probleme: Lärm, Tötung von Vögeln (selten), Recycling der Flügel (Kunststoffe werden noch nicht recycelt). Geschichte der Windräder: Von Mühlen bis zu Giganten Die ersten Windmühlen tauchten in Persien (7. Jahrhundert) auf — sie mahlen Korn. In Europa im 12. Jahrhundert. Die Holländer trockneten Moore damit aus. Im 19. Jahrhundert trieben Windräder Wasser auf Farmen. Die erste Windkraftanlage wurde 1891 in Dänemark gebaut. Boom: Nach dem Ölkrise der 1970er Jahre stieg das Interesse. Moderne Giganten (Vestas, Siemens Gamesa, General Electric) bauen Offshore-Windräder im Meer, wo der Wind stärker und konstanter ist. Wie der Wind weht: Aus wissenschaftlicher Sicht Der Wind ist die Bewegung der Luft von einem Gebiet mit hohem Druck zu einem Gebiet mit niedrigem Druck. Je größer der Druckunterschied, desto stärker der Wind. Passaten, Monsunen, Böen, Föhen. Die Windgeschwindigkeit wird in Metern pro Sekunde (m/s) oder in Beaufort-Grad (0-12) gemessen. Der stärkste Wind auf der Erde ist in der Antarktis (bis zu 100 m/s). Unsere Erde ist von Winden bedeckt, die Wärme und Feuchtigkeit transportieren und das Klima bilden. Windenergie in Russland Russland ist ein Land mit einem riesigen Windpotenzial (Steppe, Küsten), aber die Windenergie ist schlecht entwickelt. Die erste industrielle Windkraftanlage mit einer Leistung von 5 MW wurde 2019 in der Oblast Uljanowsk gebaut. Heute arbeiten Windkraftanlagen in der Oblast Rostow, Murmansk, Kaliningrad und anderen. Der Anteil des Windes am Energiemix de ...
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